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Tagebuch einer Psychose

Selbsthilfe-Forum Psychose

Ein sächsischer Traum
Auf Spurensuche in der Landeshauptstadt

Lange war ich nicht mehr in Dresden, der großen Metropole im Oberen Elbtal. Dem Elbflorenz des Ostens. Wie sehnte ich mich danach, wieder das “Nuh!” zu hören. Man kann es eigentlich nicht übersetzen. Es ist mehr eine seelische Schwingung, ein Gefühl der Bestätigung. Dieses Wort gibt der ostsächsischen Seele eine Wärme und Unschuld. Selbst die Buchstaben geben den Klang kaum wieder. Das Sächsische bräuchte eigentlich ein eigenes Alphabet. Die alten Häuser der Uni sind wie eh und je. Als ob die Zeit stehengeblieben wäre. Aber im Süden und Westen wurde groß gebaut. Mehr geklotzt als gekleckert: eine moderne Bibliothek, neue Institutsgebäude aus Stahl und Glas; und die Wohnheime: hochglanzsaniert. Erinnerungen aus langer Zeit kommen hoch. Die TU war schon immer etwas Besonderes. Nicht nur für Dresden, für das ganze Land ... weiterlesen


Freitag mit Hindernissen
Ein ganz normaler Tag

Laute Bohrgeräusche wecken mich. Im Nachbar-Aufgang wird eine Wohnung für einen neuen Mieter hergerichtet. Neues Bad, neue Elektro-Installation. Den Maler kenne ich schon. Er hat meine Wohnung auch schön hergerichtet. Alles hübsch geworden. Die Butter ist alle. Nur noch ein klitzekleiner Rest ist in der Dose. Auch gut. Zu Nutella braucht man nun wirklich keine Butter! Überhaupt ißt man viel zu viel Butter. Wenn man mal eine Woche die Butter weglässt, ist der Bauch gleich merklich kleiner. Das ist kein Witz! Der ultimative Diät-Tipp: einfach die Butter weglassen … Nach dem Frühstück will ich die Deutsche Bank anrufen. Der Kredit ist vorfristig zurückgezahlt, sogar mit Überzahlung, nun will ich den Rest zurück. Bei jeder anderen Bank kein Problem. Nur nicht bei der Deutschen: Eine Dame: “Ich muss Sie an Hand der Adressdaten verifizieren. Sind Sie damit einverstanden, dass dieses Gespräch aufgezeichnet wird?” Ich sage, meinetwegen … “Sind Sie damit einverstanden, dass dieses Gespräch zu Kontrollzwecken aufgezeichnet wird? Sagen Sie JA oder NEIN!” Ich tue ihr den Gefallen und sage: Ja ... weiterlesen


Für Ärzte ist das kein Problem

Ein Patient braucht eine Pille
Das ist sein erster Wille
Doch will man sie in Händen halten
Muss man einen Arzt einschalten …

Sie wissen wo die Spritzen liegen
Wo sie preiswert Häuser kriegen
Haben immer noch ne Pillenpackung da
Sind Chef vom Klinik-Großkonzern
Die Schwiegermütter haben sie gern
Und nachts, da machen sie: Tatü-Tata!
Rechnungen schreiben – Schwestern vertreiben
Marlboro rauchen – Pflaster verbrauchen
Und ständig füttern sie den Arzt-PC
Professoren hofieren – das Butterbrot schmieren
Den Dr. med. machen – sich mit dem Mann krachen
Das alles tut nicht wirklich richtig weh ... weiterlesen


Beutel, Teufel und Beziehungswahn

Komisch. Schon wieder fahr ich mit dem ODEG-Schienenbus rein ins Berliner Dorf. Ist einfach bequemer als der volle Regionalexpress. Am Bahnhof steht ein kleines blondes Mädchen, na ja, junge Frau … und raucht sich eins. Im Zug setzt sich genau diese junge Frau schräg mir gegenüber ins Abteil. Sie hat Tatoos am Hals und an den Händen. Und wer weiß, wo noch überall. Ein kleines schlankes tätowiertes Räuchermädchen! Aber sie hat schöne Augen. Und liest einen dicken Schmöker: John Irving. Um sie nicht zu sehr anzustarren, schaue ich mir den schönen verschneiten Winterwald an, durch den der Zug braust. Eine schöne Landschaft! Die kahlen Laubbäume, aber auch die Nadelbäume sehen mit Schnee bedeckt viel besser aus. So muss Winter sein! Nach Bernau wird die Landschaft urbaner: Erst die Vorort-Siedlungen mit den Villen und Einfamilienhäusern und später dann der Schock der Moderne: Plattenbauten bis zum Horizont. Aber die Wohnungen sind wieder begehrt. Denn in der Innenstadt können nur noch Reiche wohnen ... weiterlesen


Dorinde und Jonathan – ein Märchen zum Totensonntag

Es war einmal vor langer Zeit, noch vor der großen Zeitenwende. Jonathan war ein Zauberschüler. Eigentlich nichts besonderes. Doch er konnte in seiner Lieblingsstadt studieren, die er schon seit Kindertagen so faszinierend fand: in Dransidon. Die große Stadt lag zwischen malerischen Hügeln und ein breiter Strom durchfloss das Tal. Das erste Lehrjahr lag hinter ihm und die Zauberschule schickte die Studenten – so hießen nämlich die Zauberschüler in Dransidon – aufs Land, nach Lutetien, um den Bauern bei der Ernte zu helfen. Die Arbeit gefiel Jonathan ganz gut. Doch er war betrübt, weil er keine Freundin hatte. Eine Woche vor dem Ende der Erntearbeit wurde ein großes Fest gefeiert. Man traf sich abends beim Schenkerwirt und es wurde musiziert und getanzt. Jonathan setzte sich an irgendeinen Tisch und da saß sie: Dorinde! Und noch andere Mädchen. Ihm gefiel Dorinde sofort. Und Jonathan gefiel ihr auch. Nach ein bisschen Plauderei und etwas Essen und Trinken wollten sie zusammen tanzen ... weiterlesen


... weitere Artikel auf www.pahaschi.de Vielen Dank an Markus für die Unterstützung!




Ergreift die Welt
mit beiden Händen,
bleibt nicht allein -
ganz ohne Mut,
teilt den Schmerz
der wunden Seele,
denn nur wer fühlt,
dem geht es gut.






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